Florian Guckelsberger |||

Der Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan im letzten Jahr ist nur eine weitere Episode in einer Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen gewesen. Von Historikern und Archäologen wird der Konflikt angeheizt, der fast nur noch Verlierer kennt.

Vor dem Tor des Klosters Amaras liegt seit dem Krieg ein anderes Land. Wo zuvor Armenier lebten, patrouillieren nun Soldaten aus Aserbaidschan. Es ist Ende November 2020 und wir sind auf dem Weg zum Kloster und damit an die Front; wollen verstehen, was Soldaten und Zivilisten in diesem Krieg erlebt haben. Und so schaukelt unser weißer Geländewagen die letzten Meter der Straße zum Kloster hinab.

Derart dicht verläuft die Front entlang der Klostermauern, dass die Bewohner einer nahen Stadt unsicher waren, ob sie uns, die beiden Journalisten aus Deutschland, guten Gewissens dorthin schicken können. Wird der erst vor wenigen Tagen vereinbarte Waffenstillstand halten? Werden die Soldaten schießen? Ist das Kloster vermint?

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